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offis

Das 1991 gegründete Institut OFFIS erforscht als An-Institut der Universität Oldenburg neue Formen computergestützter Informationsverarbeitung in Hard- und Softwaresystemen und setzt die Ergebnisse in anwendungsnahe Entwicklungen um. OFFIS beschäftigt sich im Bereich Gesundheit seit vielen Jahren insbesondere mit den Themen AAL, Pflege und Versorgungsforschung. Dies umfasst die technologische Integration aller an der Versorgung beteiligten Institutionen sowie des heimischen Patientenumfeldes. OFFIS entwickelt als eine der größten HCI-Gruppen Deutschlands mit ca. 25 Personen in regionalen, nationalen und internationalen Forschungsprojekten neue Interaktionsformen zur Verbesserung der Zugänglichkeit, Gebrauchstauglichkeit und User Experience. Dazu werden entlang des Human-Centerd Design Prozesses mit neuen Methoden Anforderungen und Nutzungskontexte analysiert, Funktionsmuster entworfen und diese unter Einbezug aller Akteure mit formalen und informellen Methoden bewertet. OFFIS koordiniert eine Reihe von Forschungsverbundprojekten mit Bezug zu Mensch-Technik Interaktion, z.B. das EU AAL JP Projekt NavMem, GAL und D3COS. Darüberhinaus ist OFFIS in vielen Industriekooperationen beratend zum Thema Usability und User Experience tätig. Neben der Expertise im Bereich HCI besitzt OFFIS auch Know-How in der Aktivitätserkennung und Lokalisierung von Personen im Haushalt. Vielversprechende Ansätze wurden im Projekt GAL (insbesondere AP3), im BMBF Projekt Page und im EU Projekt Florence entwickelt. Mit seinen exzellenten Kontakten zu Unternehmen und Netzwerken transferiert OFFIS die Ergebnisse in die Öffentlichkeit.

Kontakt: Dr. Wilko Heuten (heuten@offis.de)

ipac
Aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen der Mitglieder von ipac in der praktischen Palliativmedizin, der ambulanten und stationären Versorgung , sowie in der Forschung und Lehre im Bereich Palliative Care wurde das Institut "ipac" im Februar 2008 gegründet. Die Expertise im Aufbau und in der Leitung von Palliativstationen und Versorgungsnetzwerken (u.a. Mitglied im Expertenrat des nds. Sozialministeriums zur Entwicklung des nds. Palliativversorgungssystems, u.a. mit dem „Palliativstützpunkt Oldenburg“), sowie bei wissenschaftlichen Untersuchungen zur Symptomlast und der Versorgungssituation von Palliativpatienten kommt der Umsetzung des Palliativgedankens in konkrete Handlungsschritte zugute. Die BMBF-Forschungsprojekte PAALiativ (2009-2012) und Cicely (2012-2015) wurden vom Institut für Informatik OFFIS und ipac initiiert und ebnen den Weg zu einem Verständnis von ambienten Unterstützungsmöglichkeiten im hochsensiblen Bereich der palliativen Versorgung mit Übertragbarkeit auf andere Nutzergruppen. Weiterhin besteht ein vielfältiges Engagement auf lokaler und nationaler Ebene, z.B. im Arbeitskreis Palliativmedizin, im Onkologischen Netzwerk, in der AG- Versorgungsforschung der European Medical School Oldenburg-Groningen EMS, in der AAL-Arbeitsgruppe der Akademie für Ethik in der Medizin, sowie eine enge Kooperation mit der Universität Oldenburg, der Uniklinik Köln und dem Department of Palliative Care am King’s College in London, UK (u.a. im Rahmen des EU-Projektes PRISMA).

Kontakt: Christine Scheve (christine.scheve@ewetel.net)

prosyst
ProSyst ist ein führender Anbieter von embedded Java und OSGi Software mit einer breiten Kunden- und Partnerbasis. ProSyst bietet OSGi-zertifizierte Software für die Bereiche Smart Home, Smart Energy, Homecare, Telematik sowie für Mobiltelefone an. Abgerundet wird das Angebot von einem in bestehende Back-end-Systeme integrierbaren Remote Management System. Um Drittanbietern die Entwicklung neuer, bzw. zusätzlicher Dienste zu ermöglichen, bietet die ProSyst Software GmbH Eclipse-basierte Entwicklungstools an, die die Entwicklung von OSGi-Diensten vereinfacht. Kunden und Partner beinhalten viele Telekommunikationsanbieter, Service Gateway- und Set-Top_Box-Hersteller, SoC-Hersteller, Lösungsanbieter im Heim-, Homecare-, Gebäudeautomationsbereich, sowie Hersteller für Weiße Ware und Telematiklösungen. Des Weiteren hat ProSyst bei den folgenden für CONTACT relevanten Standardisierungsgremien und Forschungsprojekten aktiv mitgewirkt: Den Industriekonsortien OSGi Alliance, HGI (Home Gateway Initiative), und Connected Living, sowie den Forschungsprojekten SerCHo (Service Centric Home), HaH (Hearing at Home, FP6), SOPRANO (Service Oriented PRogrammable smArt enviroNments for Older Europeans, FP6), OSAmI Commons (Open Source Ambient Intelligence Commons, ITEA2 TSI-020400-2009-92), universAAL (UNIVERsal open platform and reference Specification for Ambient Assisted Living, FP7 ICT-2009-4).

Kontakt: Venelin Arnaudov (v.arnaudov@prosyst.com)

sag
Die Siemens AG war und ist an verschiedenen internationalen Projekten beteiligt, die sich mit den Themen Unterstützung für Blinde und Sehbehinderte, Enhanced User Experience, Accessible Services sowie barrierefreier Steuerung von Hausgeräten beschäftigen.
Darüber hinaus berät das Accessibility Competence Center (ACC) Siemens und seine Kunden sowohl bei der barrierefreien Neugestaltung von Schienenfahrzeugen für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr als auch bei der Konzeption und dem Bau von öffentlichen Gebäuden.
Siemens war am gerade erfolgreich beendeten Projekt HaptiMap (FP7-ICT-224675) beteiligt. Die Aufgabe von Siemens in diesem Projekt waren die Nutzeranforderungsanalyse sowie die Evaluierung mit Entwicklern (Zielgruppe der im Projekt entwickelten Werkzeuge) und Endnutzern zur Verifizierung der mit den Werkzeugen entwickelten Software.
Im AAL-Kontext wurden folgende EU Projekte durchgeführt: i2Home und MonAMI. Im i2home-Projekt wurde eine AAL-Middleware basierend auf den Standards ANSI/INCITS 389ff (ISO 24752), CECED und UPnP entwickelt. Diese Middleware erlaubt eine dynamische und nutzerabhängige Anpassung der Benutzerschnittstelle an die Vorlieben und Anforderungen der Benutzer sowie die Umgebungs- und Randbedingungen der Nutzung. Diese Middleware wurde an verschiedenen Demonstratoren, z.B. Steuerung von Hausgeräten, evaluiert. Im MonAMI-Projekt wurde demonstriert, dass man der älteren Bevölkerung in Europa barrierefreie und nützliche Dienste über gängige Systeme und Plattformen zur Verfügung stellen kann. Dazu wurde eine OSGi-Service-Plattform entwickelt. Um ein möglichst weites Spektrum an Nutzern zu erreichen, wurde die im i2home-Projekt entwickelte Middleware als Frontend genutzt. Basierend auf dieser Lösung wurden verschiedene Dienstleistungen (u.a. Intelligente Haussteuerung) entwickelt und über die beteiligten Telekommunikationsunternehmen an die teilnehmenden Nutzer verteilt.

Kontakt:
Matthias Lindemann

Siemens AG
Corporate Technology, CT RTC SYE UID-DE
Accessibility Competence Center
Fürstenallee 11
33102 Paderborn, Germany

Tel.: +49 5251 60-6143
Fax: +49 5251 60-6139
Mobil: +49 175 1188677

Mail: matthias.lindemann@siemens.com

Jürgen Görlich

Siemens AG
Corporate Technology, CT RTC SYE UID-DE
Accessibility Competence Center
Fürstenallee 11
33102 Paderborn, Germany

Tel.: +49 5251 60-6050
Fax: +49 5251 60-6139

Mail: juergen.goerlich@siemens.com

datenschutznord
Die datenschutz nord GmbH begleitet das Projekt CONTACT aus datenschutzrechtlicher und IT-sicherheitstechnischer Sicht. Sämtliche bei der impliziten Kommunikation und Interaktion anfallenden Daten sind als personenbezogene bzw. teilweise auch als Gesundheitsdaten besonders schutzbedürftig. Dies gilt zum einen im Hinblick auf die Frage, wer die Daten verarbeiten darf, aber auch mit Blick auf die technische Sicherheit der Daten. Schließlich gilt es, die Selbstbestimmung der Patienten als Maxime der Datenverarbeitung zu verankern.
Die Sicherstellung dieser Ziele ist Aufgabe der datenschutz nord GmbH im Projekt CONTACT. Die datenschutz nord GmbH erstellt das Datenschutz- und -sicherheitskonzept und berät die Projekt-partner umfassend in allen datenschutzrelevanten Fragen im Projekt.
Das in Bremen ansässige Unternehmen ist Muttergesellschaft der datenschutz nord Gruppe, zu der auch die datenschutz cert GmbH, die datenschutz süd GmbH sowie die First Privacy GmbH gehören. Das „Stammhaus“ hat sich seit über 12 Jahren auf Dienstleist¬ungen im Bereich des Datenschutzes und der Informationssicherheit spezialisiert und betreut mittlerweile über 200 Kunden bundesweit. Alle hier tätigen Datenschutz¬experten sind erfahrene Volljuristen, die in den Bereichen Datenschutz-, Telekommunikations-, Telemedien- und IT-Recht ihren Arbeitsschwerpunkt haben. Unterstützt werden diese durch IT-Experten, die u.a. beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als Prüfstelle für IT-Sicherheit als auch bei der Deutschen Akkreditierungsstelle als Zertifizierungsstelle für ISO 27001 akkreditiert sind.

Kontakt: Sascha Todt (STodt@datenschutz-nord.de)

youse
YOUSE GmbH begleitet Unternehmen und Forschungsprojekte bei der nutzergerechten Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Durch konsequenten Einbezug der Ziel- und Anspruchsgruppen aller Generationen kann so nutzerbezogenes Wissen an Entwickler und Hersteller von innovativen Lösungen weitergegeben werden. YOUSE greift in der Zusammenarbeit mit seinen Partnern auf langjährige Erfahrungen im Innovationsmanagement, in der Mensch-Maschine-Interaktion und der User-Experience-Forschung, sowie auf umfangreiche Kontakte zu Nutzer- und Anspruchsgruppen zurück. Die Firma wurde 2009 in Berlin gegründet und eröffnete 2011 ein weiteres Büro in München. YOUSE bearbeitet eine Vielzahl von Forschungs- und Industrieprojekten z.B. in den Bereichen AAL, Robotik, Ernährung und Pflege. Zum Kundenstamm gehören namhafte Unternehmen und Organisationen wie DIN, Deutsche Telekom Laboratories oder die Fraunhofer-Gesellschaft. Zum Leistungsportfolio der YOUSE GmbH gehören auch Ideen- und Wissenstransferworkshops, Feldtests, Anforderungsanalysen und die Unterstützung bei der Entwicklung von Standards und Zertifizierungen zur Nutzerfreundlichkeit. 2009 erhielt YOUSE ein EXIST-Stipendium des Europäischen Sozialfonds und konnte 2010 den Sieg beim Businessplan-Wettbewerb 2010 Berlin-Brandenburg erringen.

Kontakt: Oliver Böpple (oliver.boepple@youse.de)